Krebsvorsorge
Krebsvorsorge rettet leben!
Krebsfrüherkennung – häufig auch Krebsvorsorge genannt – kann Krebsvorstufen und Erkrankungen erkennen, bevor Beschwerden entstehen. Welche Untersuchungen vorgesehen sind und in welchen Abständen sie stattfinden, richtet sich vor allem nach dem Alter.
Wählen Sie einfach die Altersgruppe aus, die auf Sie zutrifft. Dort finden Sie alle regulären Früherkennungsuntersuchungen übersichtlich zusammengefasst.
Die Angaben gelten für Frauen ohne Beschwerden und ohne bekanntes erhöhtes Krebsrisiko. Bei auffälligen Veränderungen oder einer persönlichen beziehungsweise familiären Vorbelastung können unabhängig vom Alter und von den regulären Zeitabständen weitere Untersuchungen notwendig sein. Bitte sprechen Sie uns in diesem Fall direkt an.
Hinweis zur Kostenübernahme: Die Übersicht orientiert sich am gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramm. Bei privat versicherten Frauen richtet sich die Erstattung nach dem individuellen Tarif. Über zusätzliche Untersuchungen, ihren möglichen Nutzen, ihre Grenzen und die entstehenden Kosten informieren wir Sie vorab.
Welche Vorsorgeuntersuchungen stehen an?
Einmal jährlich:
- Gespräch über Beschwerden und Veränderungen
- Gynäkologische Untersuchung
- Pap-Abstrich vom Gebärmutterhals
Einmal jährlich:
- Gespräch über Beschwerden und Veränderungen
- Gynäkologische Untersuchung
- Pap-Abstrich vom Gebärmutterhals
- Abtasten von Brust und Achselhöhlen
- Hinweise zur Selbstbeobachtung der Brust
Einmal jährlich:
- Gespräch über Beschwerden und Veränderungen
- Gynäkologische Untersuchung
- Abtasten von Brust und Achselhöhlen
Alle drei Jahre:
- Pap-Abstrich und HPV-Test als kombinierter Ko-Test
In den beiden Jahren zwischen den Ko-Tests bleibt die jährliche gynäkologische Untersuchung bestehen. Auffällige Ergebnisse werden gezielt weiter abgeklärt.
Einmal jährlich:
- Gespräch über Beschwerden und Veränderungen
- Gynäkologische Untersuchung
- Abtasten von Brust und Achselhöhlen
Alle drei Jahre:
- Pap-Abstrich und HPV-Test als kombinierter Ko-Test
Alle zwei Jahre:
- Mammographie-Screening
- Alternativ zur Darmspiegelung: Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl, sogenannter iFOBT
Zur Darmkrebsfrüherkennung können Sie ab 50 zwischen zwei Möglichkeiten wählen:
- Stuhltest alle zwei Jahre
- Maximal zwei Darmspiegelungen im Abstand von mindestens zehn Jahren
Einmal jährlich:
- Gespräch über Beschwerden und Veränderungen
- Gynäkologische Untersuchung
- Abtasten von Brust und Achselhöhlen
Alle drei Jahre:
– Pap-Abstrich und HPV-Test als kombinierter Ko-Test
Für die Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung gibt es keine obere Altersgrenze.
Das reguläre Mammographie-Screening endet nach dem 75. Lebensjahr. Bei Beschwerden oder erhöhtem Brustkrebsrisiko sind weiterhin gezielte Untersuchungen möglich.
Welche Darmkrebsfrüherkennung im höheren Lebensalter sinnvoll ist, besprechen wir individuell mit Ihnen.
Die Brust richtig abtasten
Einmal im Monat sollte jede Frau Ihre Brüste selbst abtasten, um eventuelle Veränderungen früh zu bemerken. Die beste Zeit zur Untersuchung der Brust ist 7 – 10 Tage nach Beginn der Regelblutung. Falls Sie keine Regelblutung mehr haben, wählen Sie einfach einen festen Tag im Monat aus. Bei auffälligen Veränderungen machen Sie bitte kurzfristig einen Termin bei uns aus.
Wie Sie Ihre Brust richtig abtasten und worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie in diesem Youtube-Video der Klinikgruppe Hirsladen.
